Entwicklung Gesamtwirtschaft und Branche
Im Jahr 2025 erzielte adidas trotz makroökonomischer Herausforderungen und erhöhter Unsicherheit bessere Ergebnisse als erwartet. Der Umsatz der Marke adidas stieg auf währungsbereinigter Basis im zweiten Jahr in Folge um 13 %. Das Wachstum war breit gefächert und auf zweistelliges Wachstum in allen Märkten und Vertriebskanälen zurückzuführen. In Euro erreichte der Umsatz trotz negativer Währungseffekte von mehr als 1 Mrd. € einen Rekordwert von 24.811 Mio. €. Die Bruttomarge verbesserte sich um 0,8 Prozentpunkte auf 51,6 %, und das Betriebsergebnis des Unternehmens stieg um 54 % bzw. um mehr als 700 Mio. € auf 2.056 Mio. €.
Entwicklung Gesamtwirtschaft und Branche
Weltwirtschaft stand im Jahr 2025 vor erhöhter Unsicherheit1
Die Weltwirtschaft stand im Jahr 2025 vor erneuten Herausforderungen. Frühere Anzeichen einer Stabilisierung kehrten sich um, da die Unsicherheit das ganze Jahr über anhielt. Entwicklungen im Zusammenhang mit Zöllen und eskalierende geopolitische Spannungen wirkten sich negativ auf den globalen Handel sowie Investitionen aus und störten die Wirtschaftstätigkeit über Regionen hinweg. Diese Faktoren führten auch zu einer erhöhten Volatilität der Märkte und der Wechselkurse. Die Verbraucherstimmung blieb zurückhaltend, was Bedenken hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft und der Kaufkraft angesichts sich abkühlender Arbeitsmärkte und nachlassender Lohnzuwächse widerspiegelt. Vor diesem Hintergrund stieg das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2025 um 2,7 %. Das Wachstum in den Industrieländern stabilisierte sich bei 1,7 %, obwohl die Konsumausgaben verhalten blieben. Die Schwellenländer verzeichneten ein Wachstum von 4,2 % und zeigten trotz anhaltender Handelsstreitigkeiten eine agile Exporttätigkeit. Weltweit bleiben Risiken im Zusammenhang mit erhöhter politischer Unsicherheit und nachteiligen handelspolitischen Veränderungen, einem Wiederanstieg der Inflation, weiteren geopolitischen Spannungen sowie Störungen der Lieferkette hoch.
Sportartikelbranche navigierte 2025 in komplexem Umfeld
Die globale Sportartikelbranche sah sich im Jahr 2025 einem äußerst volatilen Umfeld ausgesetzt, das durch zunehmenden makroökonomischen Druck sowie anhaltende geopolitische Unsicherheit geprägt war. Die Erhöhung der US-Zölle auf Importe aus asiatischen Produktionszentren führte zu einem erheblichen Kostendruck, der Unternehmen dazu veranlasste, Maßnahmen zur Abmilderung der Auswirkungen zu ergreifen, darunter auch Preiserhöhungen. Die letztendlichen Auswirkungen auf das Verbraucherverhalten sind jedoch noch nicht abzusehen. Trotz dieser Herausforderungen profitierte die Branche weiterhin von starken strukturellen Trends. Dazu zählen die zunehmende sportliche Betätigung und das wachsende Gesundheitsbewusstsein, die anhaltende Beliebtheit funktionaler sowie sportinspirierter Produkte für den Alltag und die wachsende Nachfrage nach komfortablen Produkten. Diese Trends sorgen dafür, dass die globale Sportartikelbranche langfristig weiterhin grundsätzlich attraktiv bleibt. Kurzfristig bleiben jedoch Risiken wie ungelöste Handelsstreitigkeiten, schwächere Konsumausgaben und geopolitische Spannungen hoch. Unter diesen Bedingungen sind Nähe zu den Endmärkten und Agilität bei der Reaktion auf sich verändernde externe Faktoren entscheidend für den Erfolg.
Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts nach Regionen1,2 in %
2 Quelle: Weltbank. Stand: 16. Dezember 2025.
3 Beinhaltet europäische Schwellenländer und Zentralasien.
4 Beinhaltet Ostasien und Pazifik.
1 Quelle: World Bank Global Economic Prospects.
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