Geschäftsbericht 2025

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Gruppe junger Menschen in adidas Outfits im Freien. (Foto)
ESRS S2

Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette

Wir sind uns der Bedeutung eines verantwortungsvollen Handelns entlang der gesamten Wertschöpfungskette bewusst und schützen die Rechte der Beschäftigten, die unsere Produkte fertigen. Wir nutzen unseren Einfluss, um Veränderungen zu bewirken, wo immer wir Menschenrechtsverletzungen verursachen oder dazu beitragen oder wo Menschenrechtsfragen mit unseren Geschäftsaktivitäten in Zusammenhang stehen.

Unser Fokus liegt auf der vorgelagerten Wertschöpfungskette, da sich dort die größten Auswirkungen auf Arbeitskräfte ergeben. Wir haben Risiken und negative Auswirkungen in Bezug auf sichere Beschäftigung, übermäßige Arbeitszeiten, faire Löhne, sozialen Dialog, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, Gleichstellung der Geschlechter, Entgeltgleichheit, Gewalt am Arbeitsplatz, Vielfalt sowie das Risiko von Kinder- und Zwangsarbeit identifiziert.

Gleichzeitig haben wir positive Auswirkungen und Chancen identifiziert, insbesondere für Tier-1- und Tier-2-Arbeitskräfte. So wollen wir Beschäftigungsstabilität und -sicherheit stärken, Dialog zwischen Arbeitskräften und dem Management fördern und Zugang zu Schulungen und Kompetenzentwicklung erweitern.

Ziele

Wir haben konkrete soziale Ziele für 2025 festgelegt. Diese zielten darauf ab, negative materielle Auswirkungen und Risiken zu reduzieren und positive Auswirkungen und Chancen für die Beschäftigten in unserer Wertschöpfungskette zu fördern.

Soziale Auswirkungen (S-KPI)

Die Bewertung der sozialen Auswirkungen hilft uns, die Auswirkungen auf die Beschäftigten in der Beschaffungskette zu verfolgen. Dies schließt die Bereiche Gesundheit und Sicherheit, Löhne, Gleichstellung der Geschlechter und Arbeitszeiten ein.
Bewertung 4S oder besser1
Ergebnis 2025 80 %
Ziel 2025 90 %
Bewertung 3S oder besser1
Ergebnis 2025 96 %
Ziel 2025 100 %
1 Auf einer Skala von 1S bis 5S, wobei 5S die höchste Bewertung ist. Mehr lesen

Gleichstellung der Geschlechter und gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit

70 % der Haupt-Tier-1-Zulieferer haben 2025 ein E-Learning zum Thema geschlechtsspezifische Lohnparität absolviert.

Sorgfaltspflicht bezüglich Achtung der Menschenrechte und der Umwelt (Human Rights and Environmental Due Diligence – HREDD)

Wir haben unser Ziel für 2025 erreicht, 100 % der vorgelagerten Wertschöpfungskette und unserer Betriebe mit einem System zur Identifizierung und zum Management von Menschenrechtsfragen mit hohem Risiko auszustatten.

Wir haben ein umfassendes HREDD-Rahmenwerk sowie unterstützende interne Risikomanagementverfahren in allen Geschäftsfunktionen etabliert.

Kennzahlen und Maßnahmen

Die Programmaktivitäten und -maßnahmen, die wir 2025 ergriffen haben, führten zu positiven Ergebnissen mit messbaren Auswirkungen für die Beschäftigten in unserer Beschaffungskette.

‚Workers’ Voice‘-Beschwerdeplattform (‚WOVO‘)

47.200 Beschwerden über Menschen- und Arbeitsrechte haben Beschäftigte über die WOVO-Plattform gemeldet.
99 % dieser Beschwerden wurden bis Ende 2025 erfolgreich geklärt.

‚Women Leadership Program‘

1.600 weibliche Vorgesetzte aus 80 Fabriken in 6 Ländern (Vietnam, Indonesien, Indien, Myanmar, China und Kambodscha) nahmen am Programm teil.
500 weibliche Vorgesetzte wurden aufgrund ihrer Teilnahme an dem Programm in eine höhere Position befördert.

Programm zur Gleichstellung der Geschlechter

51.000 Beschäftigte nahmen 2025 an der Umfrage zur Geschlechtergleichstellung teil.
87 positive Antworten bekamen wir zur Umfrage unter Beschäftigten zum Thema Geschlechter­gleichstellung
(Durchschnittswert auf einer Skala von 100)