Geschäftsbericht 2025

en

Themenfilter

Ergebnisse

Person trägt weiße adidas Sneaker im Urban-Setting. (Foto)
ESRS E4

Biologische Vielfalt und Ökosysteme

Das Management der Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf die biologische Vielfalt und die Ökosysteme entlang der Wertschöpfungskette ist ein Schwerpunkt unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Der Einsatz von aus der Natur gewonnenen Materialien und konventioneller landwirtschaftlicher Praktiken führt in schweren Fällen zu Landnutzungsänderungen und einer Verringerung der biologischen Vielfalt, was sich auf Ökosysteme und lokale Gemeinschaften, aber auch auf die zukünftige Verfügbarkeit dieser Materialien auswirken kann. Um diesen Auswirkungen zu begegnen, orientieren wir uns zur Steuerung unseres Ansatzes an ganzheitlichen Rahmenwerken wie den Science-Based Targets for Nature von SBTN und dem ,Accountability Framework’: bewerten, reduzieren und wiederherstellen. Unsere Naturstrategie wird durch unsere Biodiversitäts- und Ökosystemrichtlinie umgesetzt.

Ziele

Beschaffungsketten ohne Entwaldung und Umwandlung von Land für hochrisikobehaftete Rohstoffe bis 2030 Dieses Ziel gilt für hochrisikobehaftete Rohstoffe, die für adidas Produkte beschafft werden: Rindsleder (ausgenommen recyceltes Leder und Lederbesätze), Naturkautschuk sowie holzbasierte Materialien (künstliche Zellulosefasern und papierbasierte Verpackung)
100 % von Drittpartei zertifizierte Baumwolle
(seit 2018)
Dieses Ziel gilt für die gesamte für adidas Produkte beschaffte Baumwolle.
100 % von Drittpartei zertifizierte Wolle
(seit 2024)
Dieses Ziel gilt für die gesamte für adidas Produkte beschaffte Schafwolle.

Kennzahlen und Maßnahmen

2025 haben wir mit der Einführung unserer Biodiversitäts- und Ökosystemrichtlinie begonnen und uns weiter auf die Rückverfolgbarkeit von Materialien sowie auf Materialinnovation und Zusammenarbeit konzentriert, um einen Wandel in der Branche voranzutreiben.

  • Mapping der Beschaffungskette für Leder, Naturkautschuk und holzbasierte Materialien vorangetrieben
  • Zulieferer in Bezug auf Beschaffungspraktiken und Erwartungen sensibilisiert
  • Leitlinien für die Beschaffung künstlicher Zellulosefasern und Baumwolle formalisiert
  • Informationen zum Herkunftsland von Baumwolle auf Grundlage von Selbsterklärungen der Zulieferer erfasst; Baumwollportfolio weiter in Richtung eines verifizierten Herkunftslandes für die gesamte beschaffte Baumwolle gelenkt
  • Kontinuierliche Erforschung und Erprobung von Materiallösungen
  • Zusammenarbeit mit Branchenorganisationen (Textile Exchange, Better Cotton Initiative, Leather Working Group) zur Schaffung von Industriestandards, die dazu beitragen, die Auswirkungen von Rohstoffen auf die biologische Vielfalt zu verringern und die Transparenz in der Beschaffungskette zu verbessern