Geschäftsbericht 2025

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Fußballspieler im blauen Japan-Trikot von adidas lächelt im Stadion. (Foto)

Management der Auswirkungen, Risiken und Chancen

E1-2 – Konzepte im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel

E1-2 – Konzepte im Zusammenhang mit dem Klimaschutz

Konzepte1

 

Inhalt

 

Umfang

 

Verantwort­lichkeit auf höherer Ebene

 

Standards/
Initiativen von Dritten

 

Stakeholder­berück­sichtigung

 

Verfügbarkeit

Klimastrategie

(EE, eE, KS, AK)

 

Liefert eine langfristige Vision und Übersicht zu unseren Treibhausgasemissionen sowie Plänen zur Erreichung der SBTi-Ziele.

 

Gesamte Wertschöpfungskette

 

SVP Sustainability and ESG

 

GHG Protocol

 

SBTi

 

Verfügbar
für alle Beschäftigten

adidas Climate Transition Action Plan (Aktionsplan zur Klimawende)

(EE, eE, KS, AK)

 

Strategische Roadmap, in der beschrieben wird, wie adidas plant, THG-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette im Einklang mit dem 1,5-Grad-Pfad zu reduzieren und bis 2050 Netto-Null zu erreichen.

 

Gesamte Wertschöpfungskette

 

SVP
Sustainability and ESG

 

GHG Protocol

 

SBTi

 

Verfügbar auf der Unternehmens­website

Globale Energierichtlinie

(eE, KS)

 

Definiert Standards für den Einkauf von Energie und erneuerbarer Energie an allen Standorten, die von adidas betrieben werden.

 

Eigene Standorte

 

Vorstandsmitglied zuständig für den Bereich Global Human Resources, People and Culture

 

Technische Kriterien der RE100

 

n.a.

 

Verfügbar
für alle Beschäftigten

Richtlinie zum Integrierten Managementsystem

(EE)

 

Definiert Standards für adidas Geschäftseinheiten weltweit zum Management ihrer Geschäftstätigkeit auf sichere, gesundheitsbewusste, energieeffiziente und umweltverträgliche Weise. Im Zusammenhang mit dem Klima hat adidas ein spezielles Umwelt- und Energiemanagementsystem, das den ISO-Normen entspricht.

 

Eigene Standorte

 

Vorstandsmitglied zuständig für den Bereich Global Human Resources, People and Culture

 

ISO 14001, ISO 45001, ISO 50001

 

n.a.

 

Verfügbar
für alle Beschäftigten

Richtlinie für Photovoltaik-Dachanlagen

(eE, KS, AK)

 

Unterstützt Zulieferer beim Übergang zu Lösungen für erneuerbare Energien und gibt praktische Anleitungen.

 

Vorgelagert
(Tier-1- und Tier-2-Zulieferer)

 

SVP Product Development & Sourcing

 

Technische Kriterien der RE100; relevante Richtlinien

 

adidas Zulieferer

 

Verfügbar auf dem Zulieferer-SharePoint

Richtlinie zum Kohleersatz

(eE, KS, AK)

 

Unterstützt Zulieferer dabei, Kohle als Energiequelle zu ersetzen, indem Alternativen aufgezeigt und praktische Anleitungen gegeben werden

 

Vorgelagert
(Tier-1- und Tier-2-Zulieferer)

 

SVP Product Development & Sourcing

 

UNFCCC-Fashion Charta für Klimaschutzmaßnahmen in der Modebranche, Sustainable Biomass Guidelines (Richtlinien für nachhaltige Biomasse)

 

adidas Zulieferer

 

Verfügbar auf dem Zulieferer-SharePoint

Umweltrichtlinien

(EE, KS)

 

Beschreibt Möglichkeiten zur Prävention von Umweltverschmutzung, zum Management und zur Kontrolle von Umweltauswirkungen sowie zur Vermeidung der Erschöpfung natürlicher Ressourcen; umfasst die nachhaltige Nutzung von Ressourcen

 

Vorgelagert
(Tier-1- und Tier-2-Zulieferer)

 

SVP Product Development & Sourcing

 

Technische Kriterien der RE100; relevante Richtlinien

 

adidas Zulieferer

 

Verfügbar auf der Unternehmens­website

,Supplier Manifesto’ für unsere Zulieferer

(eE, KS, AK)

 

Definiert die Erwartungen an unsere Zulieferer in Bezug auf die Reduzierung von Treibhausgasemissionen (Tier-1- und Tier-2-Zulieferer)

 

Vorgelagert
(Tier-1- und Tier-2-Zulieferer)

 

SVP Product Development & Sourcing

 

n.a.

 

adidas Zulieferer und externe Expert*innen

 

Direkt an Zulieferer kommuniziert

Richtlinie für den Übergang zu erneuerbarer Energie und Grünstromzertifikate

(eE, KS, AK)

 

Gibt Anleitung zum Übergang zu effektiven erneuerbaren Energien und zur Verwendung von Grünstromzertifikaten

 

Vorgelagert
(Tier-1- und Tier-2-Zulieferer)

 

SVP Product Development & Sourcing

 

Technische Kriterien der RE100, Richtlinien und Vorschriften bezüglich Zertifikate für erneuerbare Energien in wichtigen Ländern unserer Zulieferbasis

 

adidas Zulieferer

 

Verfügbar auf dem Zulieferer-SharePoint

1

Wesentliche Themen, die in den Konzepten und Leitlinien adressiert werden, werden wie folgt abgekürzt:

EE – Energieeffizienz

eE – erneuerbare Energien

KS – Klimaschutz

AK – Anpassung an den Klimawandel

E1-3 – Maßnahmen und Mittel im Zusammenhang mit den Klimakonzepten

Unsere Anstrengungen und Maßnahmen, die sich an unseren Richtlinien zum Klimaschutz orientieren, zielen darauf ab, alle identifizierten wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen zu adressieren. Dazu gehören die Verbesserung unseres Energiemanagements, die Reduktion von Treibhausgasemissionen, die Verringerung unserer negativen Auswirkungen auf das Klima und die Anpassung an klimabezogene Risiken, wie in der Tabelle SBM-3 Resilienzanalyse beschrieben. Betroffene Stakeholder sind in erster Linie unsere Zulieferer in der vorgelagerten Wertschöpfungskette sowie interne Geschäftsbereiche. Sofern nicht anders angegeben, sind alle genannten Maßnahmen als fortlaufend ohne festen Endtermin geplant.

Die in unserer Klimastrategie vorgestellten Hebel zielen darauf ab, die Treibhausgasemissionen kurzfristig zu reduzieren und die Grundlage für die Erreichung unseres Netto-Null-Ziels bis 2050 zu legen. In diesem Zusammenhang erkennen wir die Notwendigkeit kontinuierlicher Innovation, branchenübergreifender Zusammenarbeit und politischer Unterstützung an.

Klimabezogene und finanzielle Auswirkungen werden in die Budgetierungs- und Finanzplanungsprozesse von adidas integriert. Initiativen, die in unsere operative Kontrolle fallen, werden zunächst auf ihre Durchführbarkeit, ihren ökologischen Nutzen und ihre finanziellen Auswirkungen geprüft, bevor der Finanzierungsbedarf in den jährlichen Budgetierungszyklus aufgenommen wird. Für Scope 3 arbeiten wir mit Branchenkollegen und Sektorinitiativen zusammen, um Finanzierungs- und Anreizmodelle zu erkunden, die die Dekarbonisierung entlang der gesamten Beschaffungskette unterstützen können.

Maßnahmen im Zusammenhang mit Treibhausgasemissionen, Scope 1 und 2

  • Datenerfassung: Im Jahr 2025 haben wir die primäre Energiedatenerfassung für unsere eigenen Einzelhandelsgeschäfte im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozentpunkte auf weltweit 45 % gesteigert. Die Datenerfassung für Verwaltungsstandorte und Distributionszentren liegt bei 100 %, während die Daten für Showrooms und kleinere Büros geschätzt wurden.

  • Erneuerbare Energie und Energieeffizienz: An unseren eigenen Standorten erhöhen wir kontinuierlich den Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien. Im Jahr 2025 haben wir unsere Photovoltaikanlage des Distributionszentrums in Colón erweitert, Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in vielen Regionen durchgeführt und lokale Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements – PPAs) für unsere Unternehmenszentrale in Herzogenaurach und das E‑Commerce Fulfillment Center (EFC) in Rieste abgeschlossen. Unser europäisches Projekt für virtuelle Stromabnahmeverträge (Virtual Power Purchase Agreements – VPPAs) lief 2025 an und führte zu einer Reduktion der absoluten Emissionen an unseren europäischen Standorten um 23 % für das Jahr. Der VPPA-Vertrag für Nordamerika greift ab 2026.

  • Umweltrisikobewertung: Wir führen an unseren Standorten Umweltrisiko- und -chancenbewertungen durch (bis 2025 waren 317 Einrichtungen nach ISO50001 und 75 nach ISO 14001 zertifiziert). Dadurch sollen Verbesserungsmöglichkeiten und frühzeitig potenzielle Risiken identifiziert werden, die unsere Fähigkeit zur Erreichung unserer Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beeinträchtigen könnten.

Maßnahmen im Zusammenhang mit Treibhausgasemissionen, Scope 3

  • Erneuerbare Energie (eE) und Energieeffizienz (EE): Wir arbeiten mit unseren wichtigsten Tier-1- und Tier-2-Zulieferern zusammen, um energieeffiziente Anlagen und Prozesse einzuführen. Unsere Richtlinie für umweltfreundliche Praktiken (Environmental Good Practices Guidelines – EGPG) enthalten eine umfassende Liste bewährter Verfahren zur Reduzierung des Energieverbrauchs. Wir bestärken unsere Zulieferer darin, regelmäßige Energie-Audits durchzuführen, Initiativen zur Energieeinsparung zu ermitteln und diese umzusetzen. Unsere Zulieferer werden außerdem gebeten, die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu erhöhen und sich unserem ehrgeizigen Ziel zu nähern, bis 2030, wo immer möglich, erneuerbarer Energiequellen zu nutzen. Im Jahr 2025 bezogen die an unserem Umweltprogramm teilnehmenden Zulieferer 26,4 % ihres Stroms aus erneuerbaren Energiequellen durch Stromerzeugung vor Ort und/oder Beschaffung über Stromabnahmeverträge (PPAs) sowie hochwertige Grünstromzertifikate (EACs), wenn die Beschaffung oder Erhöhung der Strommenge aus Photovoltaikdachanlagen und/oder aus PPAs über erneuerbare Energien nicht oder nur eingeschränkt möglich waren. 8 % des von unseren Hauptzulieferern verbrauchten Stroms stammt aus Photovoltaikdachanlagen, wobei die Mehrheit unserer Zulieferer das realisierbare Potenzial der Stromerzeugung mittels Dachphotovoltaik im Rahmen der bestehenden Richtlinien maximiert hat. In vielen unserer Beschaffungsländer haben die Regierungen gezielte Konzepte auf den Weg gebracht, um ihre nationalen Stromnetze auf erneuerbare Energiequellen umzustellen. Der langsame, aber stetige Fortschritt auf dem Weg zur Ökologisierung der Netze wird unseren Zulieferern zusätzlichen, externen Rückenwind für die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien verschaffen.

  • Kohleausstieg: Kohlebasierte Wärmeenergie bleibt eine wesentliche Quelle für Scope-3-Emissionen bei der Herstellung von adidas Produkten. Im Einklang mit unserem Aktionsplan zur Klimawende hat adidas ein spezielles Programm zum Kohleausstieg bei Tier-1- und Tier-2-Zulieferern umgesetzt, um kohlebefeuerte Kessel durch Lösungen für kohlenstoffärmere Energie wie Biomasse oder Erdgas zu ersetzen, wo dies möglich war. Bis Ende 2025 hatten die meisten der anvisierten Zuliefererstandorte entweder den Übergang abgeschlossen oder wurden aus der Zuliefererbasis genommen, wodurch diese Maßnahme zu einem wichtigen Faktor für die Reduzierung der Kohlenstoffintensität unserer Produkte wurde.

  • Prozessoptimierung und -innovation: Die Entwicklung und Skalierung innovativer Lösungen in der Materialverarbeitung, Fertigung und Produktherstellung können adidas helfen, seine Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Mit unserem Innovationsteam recherchieren, testen und erforschen wir die Skalierung solcher Innovationen als Teil unserer Klimastrategie.

  • Materialinnovation: Skalieren der Verwendung emissionsarmer Materialien. Die Materialien, die wir in unseren Produkten verwenden, sind ein wesentlicher Faktor für unsere CO2e-Bilanz. Diese Auswirkung ist hauptsächlich auf die Verwendung von fünf Materialien zurückzuführen: (Tier-)Leder, recycelter Polyester, Ethylen-Vinylacetat (EVA), Baumwolle und Kautschuk. Im Jahr 2025 setzten wir unsere Bemühungen fort, emissionsarme Materialalternativen zu prüfen, darunter recycelte und biobasierte Optionen. Im Rahmen dieses Bestrebens haben wir erhebliche Fortschritte beim Übergang von neuem zu recyceltem Polyester erzielt: 99 % des gesamten Polyesters – unseres am häufigsten verwendeten Materials – ist seit 2023 recycelter Polyester. SIEHE ESRS E5-3 – ziele im zusammenhang mit RESSOURCENNUTZUNG UND KREISLAUFWIRTSCHAFT siehe ESRS E5-4 – Ressourcenzuflüsse

  • Andere Hebel:

    • Eingehende Transporte: Der Großteil unserer Transporte findet per Seeweg und Lkw statt. Der Anteil der Luftfracht ist sehr gering (2025: 2 %). Wir sind uns der Rolle bewusst, die Biokraftstoffe und alternative Brennstoffe bei der Reduzierung der Emissionen im Seeverkehr spielen könnten. Daher haben wir 2025 gemeinsam mit unseren Logistikpartnern begonnen, die Machbarkeit, Vorteile und Einschränkungen eines schrittweisen Übergangs zu untersuchen. Wir konzentrieren uns auch darauf, unsere Planungs- und Markteinführungsfähigkeiten kontinuierlich zu verbessern, um den Einsatz von Luftfracht für den Transport von Produkten zu minimieren.

    • Verpackung: Obwohl Verpackungen nur einen geringen Teil unserer Treibhausgasemissionen ausmachen, konzentrieren wir uns darauf, mehr recycelte und erneuerbare Materialien aus nachhaltiger Beschaffung1 zu verwenden sowie die Kartongrößen und die Anzahl der Sendungen zu optimieren. Im Jahr 2025 waren 85 % unserer primären Kartonverpackungen recycelt und 98 % unserer Polybeutel bestanden aus recyceltem Kunststoff.

Maßnahmen im Zusammenhang mit branchenweiter Zusammenarbeit

  • SBTi-Ziele der Zulieferer: Wir stehen in regelmäßigem Austausch mit verschiedenen Branchenexperten und unterstützen unsere Hauptzulieferer bei der Festlegung ihrer SBTi-Ziele. 2025 schlossen wir das SBTi-Schulungsprogramm für unsere Zulieferer ab, in dem sie darin geschult wurden, ihre Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Treibhausgasemissionen zu identifizieren und zu quantifizieren sowie Pläne zur Reduzierung dieser Emissionen auszuarbeiten.

  • Interessenvertretung und Engagement in der Branche: adidas arbeitet mit Branchenverbänden und Organisationen zusammen, um Regierungen bei der Förderung von Konzepten zur Beschleunigung der Energiewende zu unterstützen. Dazu zählen auch Konzepte im Zusammenhang mit Stromabnahmeverträgen und Dachphotovoltaikprojekten. Wir gehören mehreren Organisationen an, die kohlenstoffarme Prozesse und erneuerbare Energien in Beschaffungsländern und in der gesamten Branche fördern. adidas ist Mitglied des Lenkungsausschusses der UNFCCC-Fashion Charter für Klimaschutzmaßnahmen in der Modebranche und auch Mitglied von The Fashion Pact, die beide den Fokus darauf richten, bei den Zulieferern Kapazitäten für die Nutzung erneuerbarer Energien zu schaffen und sich für stärkere Energiekonzepte einzusetzen. Darüber hinaus ist adidas Mitglied von Fashion for Good (FFG), um dazu beizutragen, Innovationen bei Materialien und Produktionsprozessen für die Branche zu identifizieren und zu skalieren. Zudem ist adidas Mitglied des Weltverbands der Sportartikelindustrie (WFSGI) und hält den Vorsitz dessen ESG-Ausschusses inne und trägt damit zur Gestaltung der Dekarbonisierungsstrategie und ‑Roadmap des WFSGI bei und unterstützt so die kollektiven Bemühungen der Branche zur Dekarbonisierung.

  • Kreislaufwirtschaftliche Geschäftsmodelle: adidas unterstützt das Ökosystem und verschiedene Organisationen dabei, die notwendige Infrastruktur aufzubauen, um kreislaufwirtschaftliche Geschäftsmodelle zu ermöglichen, den Lebenszyklus von Produkten zu verlängern und die Treibhausgasemissionen am Ende des Lebenszyklus zu reduzieren. Wir werden unseren Ansatz weiter verfeinern und relevante Maßnahmen identifizieren, die in allen Aktivitäten unserer Wertschöpfungskette umgesetzt werden sollen. SIEHE ESRS E5 – RESSOURCENNUTZUNG UND KREISLAUFWIRTSCHAFT

  • Interessenvertretung und ‚gerechter Wandel’: Wir verpflichten uns dazu, zu einer Netto-Null-Zukunft beizutragen, indem wir inklusive, faire und gerechte Alternativen schaffen. Das bedeutet die Stärkung von Communitys, den Schutz der Rechte von Arbeitskräften und die Förderung von nachhaltigen Möglichkeiten (‚gerechter Wandel‘). Um dies zu erreichen, arbeiten wir mit einer Reihe von externen Stakeholdern zusammen, darunter Athlet*innen, Sportorganisationen und Partnern in der Zivilgesellschaft, um auf Communitys zugeschnittene Initiativen zu unterstützen, die die Widerstandsfähigkeit stärken und über den Sport die Nachhaltigkeit fördern.

  • Move For The Planet: Diese globale Initiative konzentrierte sich auf die Bildung im Bereich Nachhaltigkeit durch Sport und auf die Verbesserung von Sporteinrichtungen. Ziel war es, die Stakeholder von adidas zu ermutigen, sich der Move For The Planet Challenge anzuschließen und kollektive Bewegung in kollektive Wirkung für lokale Communitys umzuwandeln. Im Rahmen der Aktion haben 2025 mehr als 2,8 Millionen Teilnehmende weltweit fast 735 Millionen Minuten Bewegung in der adidas Running App und STRAVA aufgezeichnet. adidas hat sich verpflichtet, für jede zehn Minuten Bewegung einen Euro an seine Partnerorganisationen Common Goal und United Nations Climate Change zu spenden – bis zu 1,5 Mio. €. Mit den Mitteln werden Projekte unterstützt, die durch Sport Bildung im Bereich Nachhaltigkeit vermitteln und dazu beitragen, Sportstätten widerstandsfähiger gegen extreme Wetterbedingungen wie Hitzewellen und Überschwemmungen zu machen.

Maßnahmen im Zusammenhang mit Daten und Transparenz

  • Berechnung der Umweltbilanz unserer Produkte: Daten und Transparenz sind essenzielle Faktoren, um unsere Klimastrategie in messbare Maßnahmen umzusetzen. Entscheidungen, die im Rahmen von Produktdesign und -entwicklung getroffen werden, haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Umweltauswirkungen und unsere CO2e-Bilanz. Wir nutzen ein internes Tool zur Messung der Umweltbilanz, einschließlich der Treibhausgasemissionen unserer Schuh- und Bekleidungsprodukte. Das Tool, das ISO 14067:2018 entspricht und externen Prüfungen unterzogen wurde, ist in unsere Produktentwicklungssysteme integriert, um Schnelligkeit, Genauigkeit und Entscheidungsfindung zu optimieren. Außerdem unterstützt es Key Accounts und Partner durch die Bereitstellung von Daten zu Scope-3-Emissionen auf Produktebene und fördert so die gemeinsame Verantwortlichkeit für die Reduzierung der Auswirkungen auf die Umwelt.

  • Datengenauigkeit: Wir arbeiten mit unseren Zulieferern zusammen, um Primärdaten zu Kraftstoffverbrauch, Stromverbrauch und dessen Quellen, Wasser, Abfall, Chemikalien und anderen Inputs zu sammeln und so ihre Fortschritte bei unseren Nachhaltigkeits- und Dekarbonisierungsinitiativen zu verfolgen. Wir fördern die Datengenauigkeit, indem wir unseren Zulieferern klare Anleitung an die Hand geben und sie für eine zeitnahe und genaue Berichterstattung verantwortlich machen. Wir arbeiten auch mit externen Gutachtern zusammen, um zu überprüfen, ob die Daten gemäß den festgelegten Standards dokumentiert sind. 

1 Textile Exchange bezeichnet diese als Fasern, die aus erneuerbaren Quellen wie Pflanzen oder landwirtschaftlichen Abfällen unter Einsatz von Praktiken gewonnen werden, die die Umweltauswirkungen während des gesamten Lebenszyklus minimieren.

Netto-Null
Gemäß der ,Science Based Target’-Initiative (,SBTi’) sind Netto-Null-Emissionen dann erreicht, wenn die durch den Menschen verursachten THG-Emissionen durch die Entfernung derselben Emissionsmenge aus der Atmosphäre über einen bestimmten Zeitraum ausgeglichen sind (,Netto-Null'-Zukunft). Dies ist auf einem globalen Niveau notwendig, um den Temperaturanstieg auf 1,5 °C zu limitieren. In Abstimmung mit den SBTi-Kriterien verfolgen wir das Netto-Null-Ziel, indem wir alle möglichen absoluten CO2e-Emissionen um mindestens 90 % gegenüber dem Basisjahr 2022 durch direkte Reduktionsmaßnahmen einsparen und verbleibende Treibhausgasemissionen durch eine dauerhafte CO2e-Entfernung und -Speicherung neutralisieren.
Polybeutel (aus LDPE)
Die Verpackung aus recyceltem Weich-Polyethylen (,low-density polyethylene‘ – ,LDPE‘) für den Produktversand bietet aufgrund ihres geringeren ökologischen Fußabdrucks eine nachhaltigere Alternative zu herkömmlichen Polybags aus neuen Kunststoffen sowie zu den meisten anderen Materialien. Recycelte LDPE-Polybags erfüllen unsere Qualitäts- und Leistungsstandards in Hinblick auf den effektiven Schutz unserer Produkte während Versand und Handling. Sie sind zudem weltweit verfügbar und können über bestehende Abfallströme wiederverwertet werden.