10 » Nutzungsrechte

Das Unternehmen hat in Bezug auf Leasingverträge Nutzungsrechte in Höhe von 2,6 Mrd. € (2020: 2,4 Mrd. €) bilanziert. Die folgende Tabelle stellt eine Überleitung des Nettowerts der Nutzungsrechte dar:

Nutzungsrechte in Mio. €

 

 

Grundstücke und Gebäude

 

Technische Anlagen und Maschinen

 

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts­ausstattung

 

Nutzungs­rechte

1. Januar 2021

 

2.317

 

88

 

25

 

2.430

Zugänge

 

500

 

2

 

19

 

521

Abgänge

 

 

 

 

Umbuchungen auf zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

 

–94

 

 

–1

 

–94

Abschreibungen

 

–563

 

–42

 

–20

 

–625

Wertminderungsaufwendungen

 

–3

 

 

 

–3

Wertaufholungen

 

25

 

 

 

25

Währungsumrechnungseffekte

 

89

 

0

 

0

 

89

Neubewertung von Nutzungsrechten

 

222

 

4

 

0

 

226

31. Dezember 2021

 

2.493

 

52

 

24

 

2.569

Nutzungsrechte in Mio. €

 

 

Grundstücke und Gebäude

 

Technische Anlagen und Maschinen

 

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts­ausstattung

 

Nutzungs­rechte

1. Januar 2020

 

2.785

 

100

 

46

 

2.931

Zugänge

 

456

 

36

 

14

 

507

Abgänge

 

–75

 

0

 

–8

 

–83

Abschreibungen

 

–611

 

–48

 

–25

 

–684

Wertminderungsaufwendungen

 

–69

 

 

–1

 

–69

Wertaufholungen

 

1

 

 

 

1

Währungsumrechnungseffekte

 

–161

 

0

 

–2

 

–162

Sonstige Veränderungen

 

–10

 

0

 

0

 

–10

31. Dezember 2020

 

2.317

 

88

 

25

 

2.430

Grundsätzlich wird regelmäßig überprüft, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung von Nutzungsrechten vorliegen. Unabhängig von dem Vorliegen etwaiger Anhaltspunkte werden die Nutzungsrechte in Einzelhandelsgeschäften einem jährlichen Wertminderungstest unterzogen. Dabei wird der erzielbare Betrag im Rahmen der Bestimmung der Ertragskraft der jeweiligen Einzelhandelsgeschäfte mittels der Discounted-Cashflow-Methode berechnet.

Die in den berichteten Geschäftsjahren vorgenommenen Wertaufholungen/Wertminderungen für Nutzungsrechte aus Vermögenswerten beziehen sich hauptsächlich auf den Bereich der eigenen Einzelhandelsaktivitäten, bei denen im Gegensatz zu den Erwartungen in 2020 ein höherer/niedrigerer künftiger wirtschaftlicher Nutzen erwartet wird. Im Jahr 2021 betragen die Erträge aus Wertaufholungen 25 Mio. € und entfallen im Wesentlichen auf EMEA mit 23 Mio. €.

Im Jahr 2020 sind infolge der Coronavirus-Pandemie Wertminderungen langfristiger Vermögenswerte (Sachanlagen, Nutzungsrechte, sowie immaterielle Vermögenswerte einschließlich Geschäfts- oder Firmenwerte) vorgenommen worden. Sie verteilten sich auf EMEA mit 31 Mio. €, Nordamerika mit 16 Mio. €, China mit 18 Mio. € und Asien-Pazifik mit 2 Mio. €.

Im Jahr 2021 betragen Erträge aus Unterleasingverhältnissen von Nutzungsrechten 2,7 Mio. € (2020: 2,4 Mio. €).

Dieser Anhang enthält weitere Informationen zu den gesamten Abschreibungen, Wertminderungsaufwendungen und Wertaufholungen.   Siehe Erläuterung 31